Was ist Jesuskultur?

Jesuskultur ist eine Initiative, die wir als Dill-Westerwald-Kreis starten. Wir sprechen damit Menschen in unseren Gemeinden an, die sich mehr für Jesus und sein Wirken öffnen wollen und die sich nach geistlichem Wachstum sehnen. Wir möchten Euch miteinander verbinden und Eure Sehnsucht durch verschiedene Angebote unterstützen und bestärken. Wir erhoffen uns, dass wir so zu einem Mehr an Jesuskultur in unseren Gemeinden beitragen.

Wieso Jesuskultur?

Vor zwei Jahren gab es eine Umfrage in unseren Gemeinden. Dort konnte man ein Thema wählen, mit dem ein gemeinsamer Tag der Gemeinden gestaltet werden sollte. Das Thema, das am meisten genannt wurde, war: Geistliche Gesundheit in der Gemeinde. Damit haben sich dann auch die Kreispastoren beschäftigt. Die fanden das Thema so spannend, dass sie der Meinung waren, dass ein einzelner Tag dafür viel zu kurz ist. Sie waren der Meinung, dass es doch besser wäre, sich gemeinsam auf einen längeren Weg miteinander zu begeben. Auf diesem Weg soll das Thema miteinander entfaltet, vor allem aber gelebt werden. Auch der Kreisvorstand fand das gut, und so machen wir uns auf diesen gemeinsamen Weg.

Was bedeutet der Name Jesuskultur?

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Bei den weiteren Überlegungen haben wir dann einen griffigen Slogan gesucht. Der Begriff „geistliche Gesundheit“ weckt zwar einige konkrete Assoziationen, erschien uns aber als Name für diesen Prozess ungeeignet. Gesucht haben wir eine Überschrift, die deutlich ausdrückt, um was es geht. „Geistliche Gesundheit der Gemeinden“ betrifft nicht nur einzelne Punkte in unserem Handeln, sondern es bezeichnet das geistliche Klima in den Gemeinden: Den Umgang miteinander, die Fähigkeit, nach dem Vorbild Jesu zu streiten und sich zu versöhnen, die Selbstverständlichkeit, zu Fehlern zu stehen, eine Vielfalt von geistlichem Leben, ein lebendiger Glaube im Gegensatz zu traditionellem und erstarrtem Glauben usw. Für all das haben wir den Begriff Kultur gewählt und so entstand Jesuskultur. Ergänzt wurde er dann noch durch den Slogan: Geistliche Gesundheit fördern. Gemeinsam wachsen.

Wer steht hinter Jesuskultur?

Der Prozess Jesuskultur ist eine Initiative des Dill-Westerwald-Kreises der Freien ev. Gemeinden. Moderiert und verantwortet wird er von folgenden Personen:

Harald Börner (Pastor der FeGs Nisterau und Westerburg)
Michael-Christian Diehl (Pastor der FeG Haiger)
Simon Gottschick (Pastor der FeG Herborn)
Gerd Krumm (Kreisvorsteher)
Matthias Rompf (Kreisvorstand)
Sebastian Wickel (Kreisjugendpastor)

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Wie funktioniert Jesuskultur?

Jesuskultur versteht sich als Prozess, an dem sich jeder beteiligen kann, der sich nach einer lebendigen und tieferen Jesuskultur in unseren Gemeinden sehnt. Deshalb können alle, die dazu eine Idee haben, diese einbringen. Vielleicht hast Du ein gutes Buch zum Thema gelesen und möchtest es mal mit anderen in einer Gruppe besprechen. Oder Du suchst Menschen, die mit Dir regelmäßig für einen geistlichen Aufbruch in unseren Gemeinden beten. Oder Du willst Dich regelmäßig mit anderen über das geistliche Leben austauschen. Oder Du hast eine Idee für einen Workshop… Diese Ideen werden über diese Homepage allen vorgestellt und dann entstehen in den nächsten Jahren viele lebende kleine Impulse, die unsere Kultur verändern können. Wie genau Du Deine Ideen mitteilen kannst und wie Du Dich anmelden kann, das erfährst Du spätestes am 4. Februar 2021.